Wann setzt man einen Trackback?

Die Grenze zwischen Zitieren und Spam

Die Meinungen dazu, wann man einen Trackback setzen kann oder sogar sollte und wann nicht, gehen in der Blogosphäre deutlich auseinander.

Es gibt solche, die sagen, dass man erst dann einen Trackback setzen sollte, wenn man jemanden wortwörtlich in seinem eigenen Blog zitiert.

Dann ist es nach der Meinung der Verfechter dieser Variante ähnlich wie beim Zitieren in einem Buch oder in einer wissenschaftlichen Abhandlung geradezu die Pflicht des zitierenden Bloggers, auf den Zitaturheber mit einem Trackback zu verweisen.

Es gibt aber auch Blogger, die schon dann gerne einen Trackback zu einem anderen Blog setzen, wenn sich nur die Themen beider Blogs ähneln oder der Trackbacksetzer aus persönlichen beziehungsweise ästhetischen Gründen den Verweis auf das jeweils andere Blog für richtig hält.

Hier kann man geteilter Meinung darüber sein, ob in einem solchen Fall ein Trackback wirklich nötig ist. Manche Blogger lieben jedoch diese Form der Vernetzung und sind darum auch absolute Fans der Trackback-Funktion.

Absolut tabu ist es jedoch, wahllos Trackbacks auf alle möglichen Blogs zu setzen, egal, ob sie mit dem eigenen Blog etwas zu tun haben oder nicht. Das wird unter Bloggern nicht nur als Ärgernis empfunden, sondern macht den verantwortlichen Blogger eindeutig zu Spammer.

wordpress anti-spam

Solcherlei überflüssige Trackback-Einträge können mit Hilfe bestimmter Anti-Spam-Plugins in der jeweiligen Weblog-Software des Trackback-Empfängers meist genauso schnell aussortiert werden, wie sie eingetragen wurden.

Trotzdem sind sie der Grund dafür, warum manche Blogger Trackbacks wiederum regelrecht hassen und verfluchen.