Trackback Spam

Ein großes Problem in der Blogosphäre

Fast jede Erfindung im Bereich des Internets war zunächst für nahezu alle Nutzer ein Segen. Ganz gleich, ob es sich dabei um die Erfindung der E-Mail, des Web 2.0, des Messengers oder auch des Blogs handelte.

Es war jedoch nach einer gewissen Zeit auch immer die Kehrseite der Medaille zu beobachten. Diese äußerte sich darin, dass auch Kriminelle die jeweilige Online-Innovation geschickt für ihre Zwecke ausnutzten. Im E-Mail-Bereich waren es die Spams, die die Postfächer überfluteten, im Web waren es die Abofallen und bei den Messangern die Perversen, die ihre Fantasien mit Hilfe von jugendlichen Chatpartnern auslebten.

Im Bereich der Blogs schließlich ist es mittlerweile der immer öfter die Blogeinträge mit Müll verstopfende Trackback Spam. Ähnlich, wie im E-Mail-Bereich werden Blogs mit überflüssigen Werbetrackbacks, zumeist für Erotikangebote und Medikamente, zugemüllt.

So sieht es dann leider oft aus:
trackbackspam

Ebenso hinterlassen Betrüger, die mit Abofallen im Netz ihr Geld verdienen, auf unzähligen Blogs ebenfalls ihre Spuren in Form von Trackbacks. Gerade für Jugendliche, die selbst ein Blog im Internet ihr Eigen nennen, kann es problematisch werden, wenn sie nichts ahnend auf einen Trackback-Eintrag klicken und so, ohne es zu wissen, Opfer einer dubiosen Abofalle werden.

Weil Trackback Spam zu einem massiven Problem in der Blogosphäre geworden ist, haben alle großen Weblog-Softwaresysteme mittlerweile Plugins, die man für das Aussortieren lästiger Spameinträge nutzen kann. Einige davon verhindern sogar von vorn herein den Eintrag eines Trackbacks mit bestimmten spamverdächtigen Attributen. Richtet man sich ein neues Blog ein, so sollte man unverzüglich auf die AntiSpam-Plugins zurückgreifen, um seine neue Seite ausreichend vor Trackback Spam zu schützen.